Forschung & Entwicklung

Forschung & Entwicklung

 

                                                      Stärke aus Tradition -

                                                  Zukunft aus Leidenschaft

 

 

Für den Fortschritt im Einsatz

Seit der Firmengründung im Jahr 1961 legt Sarstedt großen Wert auf Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Um Zukunftstrends aufzuspüren und die Bedürfnisse der Kunden zu ermitteln, stehen wir im ständigen Dialog mit den Anwendern in Medizin und Wissenschaft. In unserem hauseigenen Entwicklungszentrum treiben wir Innovationen aktiv voran – von der Idee bis zum fertigen Produkt.

Mit Innovationen nach vorne

Für zukunftsweisende Produktlösungen von Sarstedt gibt es zahlreiche Beispiele. So sorgte die  Entwicklung der S-Monovette® für eine Revolution bei der Blutabnahme. Das innovative System vereint zwei Techniken in einem Produkt. Je nach Bedarf kann sich der Anwender für die so genannte Aspirations- oder die Vakuumtechnik entscheiden – flexibel, sicher und patientenfreundlich. Das sichere Handling kleinster Probenmengen im Labor wurde durch die Erfindung der Mikro-Schraubröhre ebenfalls wesentlich gesteigert.

Förderung der Wissenschaft

Auch über die eigene Entwicklungsarbeit hinaus engagieren wir uns für neue Ideen. U.a. unterstützen wir wegweisende methodisch-analytische Verfahren, die neue Erkenntnisse in der Lebenswissenschaft und der Medizin hervorbringen. Diese Förderung basiert auf einer langen Tradition bei Sarstedt, für die der Grundstein 1986 mit der ersten Preisverleihung des Sarstedt-Forschungspreises gelegt wurde. In den weiteren Jahren wurde dieser mit 50.000 DM dotierte Preis sechs Mal an internationale Wissenschaftler verliehen.

Seit 2008 unterstützen wir den mit 50.000 Euro renommierten Forschungspreis für Biochemische Analytik der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL).

Der renommierte Preis für Biochemische Analytik wird bereits seit 40 Jahren für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der biochemischen und molekularen Analytik vergeben.  

Sarstedt Forschungspreis - Preisträger 1986 - 2000

1986:

Prof. Dr. Dr. J. Klose, Deutschland, und Prof. Dr. P. H. O'Farrell, USA, ausgezeichnet für grundlegende Arbeiten zur Entwicklung der hochauflösenden zweidimensionalen Elektrophorese, die eine Frühdiagnose von Protein- und Gendefekten ermöglicht. Erfahren Sie mehr

1988:

Prof. Dr. T. Staehelin, Schweiz, Dr. H. Towbin, Schweiz, und Dr. J. Gordon, USA, ausgezeichnet für grundlegende Arbeiten zur Entwicklung des Western-Blots. Erfahren Sie mehr

1990:

Prof. Dr. M. Wilchek, Israel, und Dr. E. A. Bayer, Israel, ausgezeichnet für grundlegende Arbeiten die - unter Verwendung des in der Natur vorkommenden biochemischen Bindungsprinzips zwischen den Stoffen Avidin und Biotin - zahlreiche Nachweisverfahren von Stoffwechselprodukten, welche für die medizinische Diagnose benötigt werden, möglich gemacht haben. Erfahren Sie mehr

1993:

Prof. Dr. F. Collins, USA, Prof. Dr. J. Riordan, Kanada, und Prof. Dr. L.-C. Tsui, Kanada, wurden für grundlegende Arbeiten ausgezeichnet, mittels derer die Bestandteile der Erbsubstanz gefunden wurden, die die zystische Fibrose auslösen. Erfahren Sie mehr

1997:

Prof. Dr. B. Vogelstein, USA, und Prof. Dr. D. Sidransky, USA, ausgezeichnet für grundlegende Arbeiten zur Aufklärung der Bestandteile der Erbsubstanz, die Darmkrebs und andere Krebsarten verursachen. Erfahren Sie mehr

2000:

Prof. Dr. R. Valenta, Österreich, ausgezeichnet für grundlegende Arbeiten zur Aufklärung der genetischen Struktur allergieerzeugender Stoffe, die der Verbesserung der Nachweisverfahren verschiedener Allergien und der Herstellung von Impfstoffen dienen. Erfahren Sie mehr

 

 

Forschungspreis für Biochemische Analytik - Preisträger 2008 - 2015

 

2008:

Prof. Dr. W. Baumeister, Deutschland, ausgezeichnet für die Entwicklung und Anwendung der Kryoelektometrischen Proteom-Analytik. Erfahren Sie mehr

2011:

Dr. J. Rothberg, USA, ausgezeichnet für die Entwicklung einer völlig neuen Methode eines Hochdurchsatz-Verfahrens zur Darstellung des DNA-Codes, dem so genannten "Next Generation Sequencing" und

Prof. Dr. S. Pääbo, Deutschland, ausgezeichnet für seine maßgeblichen Beiträge zur molekularen Archäologie und zur Evolutionsgenetik des Menschen. Erfahren Sie mehr

2013:

Prof. Dr. F.-U. Hartl, Deutschland, ausgezeichnet für seine Arbeit zum Thema "Zur Bedeutung der Faltung von Proteinen mit Hilfe von Chaperonen in Zusammenhang mit Neurodegenerativen Erkrankungen". Erfahren Sie mehr

2015: 

Prof. Dr. B. Dahlbäck, Schweden, ausgezeichnet für seine Leistungen in der Blutgerinnungsforschung. Erfahren Sie mehr