
Förderung der Wissenschaft
Wir engagieren uns kontinuierlich für neue Ideen über unsere eigene Entwicklungsarbeit hinaus. Unter anderem unterstützen wir bahnbrechende methodische und analytische Verfahren, die neue Erkenntnisse in den Lebenswissenschaften und der Medizin generieren. Für uns basiert diese Unterstützung auf einer langen Tradition, deren Grundlagen bereits 1986 gelegt wurden, als der SARSTEDT Forschungspreis zum ersten Mal verliehen wurde. In den folgenden Jahren wurde dieser mit 50.000 DM dotierte Preis sechsmal an internationale Wissenschaftler vergeben.
Seit 2008 sind wir alleiniger Förderer des renommierten Forschungspreises für Biochemische Analytik der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) mit einem Beitrag von 50.000 EUR. Der Preis wird seit 40 Jahren für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der biochemischen und molekularen Analytik vergeben.
Preisträger des Forschungspreises für Biochemische Analytik 2008–2026
Forschungspreis für Biochemische Analytik 2026: SARSTEDT fördert Forschung und Innovation
Prof. John D. Lambris, PhD und Prof. Dr. Dr. Fabian J. Theis ausgezeichnet
Wir gratulieren Prof. John D. Lambris, Ph und Prof. Dr. Dr. Fabian J. Theis zur Auszeichnung mit dem Forschungspreis für Biochemische Analytik.
Mit der Förderung des Forschungspreises für Biochemische Analytik setzt SARSTEDT ein starkes Zeichen für die Unterstützung von Forschung und Innovation in der biochemischen und molekularen Analytik. Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) vergibt den renommierten Preis alle zwei Jahre. Seit 2008 fördert SARSTEDT den Preis mit 50.000 Euro pro Verleihung. In diesem Zeitraum wurden auch zwei Preisträger ausgezeichnet, die später mit dem Nobelpreis geehrt wurden. Bereits von 1986 bis 2000 hatte SARSTEDT mit dem SARSTEDT Forschungspreis in Höhe von 50.000 DM die wissenschaftliche Arbeit in der Laboratoriumsmedizin unterstützt.
Prof. John D. Lambris, PhD ist Dr. Ralph and Sallie Weaver Professor of Research Medicine am Department of Pathology and Laboratory Medicine der Perelman School of Medicine der University of Pennsylvania (USA). Seine Arbeiten haben wesentlich zum Verständnis des Komplementsystems und seiner Bedeutung für Immunabwehr und Entzündungsprozesse beigetragen. Sie schaffen damit eine wichtige Grundlage für neue diagnostische und therapeutische Ansätze.
Jan Wolter, Vorstand DGKL; Mariam Klouche, Präsidentin DGKL; Fabian Theis, Preisträger; Rainer Schuster, Vorstand SARSTEDT (v. l. n. r.)
Fotograf: Jan Kulke

Prof. Dr. Dr. Fabian J. Theis ist Professor für Mathematische Modellierung biologischer Systeme an der TUM sowie Direktor des Institute of Computational Biology und Leiter des Computational Health Center bei Helmholtz Munich (Deutschland). Er erhält den Preis für seine wegweisenden Arbeiten zu künstlicher Intelligenz, Einzelzellgenomik und Omics-Medizin. Seine Forschung zeigt, wie sich große biologische Datenmengen so auswerten lassen, dass daraus neue Grundlagen für präzisere Diagnostik, Risikobewertung und personalisierte Therapien entstehen.
Wir freuen uns auf die zukünftigen Beiträge zum medizinischen Fortschritt.
Jan Wolter, Vorstand DGKL; Mariam Klouche, Präsidentin DGKL; Fabian Theis, Preisträger; Rainer Schuster, Vorstand SARSTEDT (v. l. n. r.)
Fotograf: Jan Kulke

Preisträger des SARSTEDT Forschungspreises 1986–2000
2000
Der sechste Sarstedt Forschungspreis wurde von der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie auf dem Symposium 'Pathogenese und In-vitro-Diagnostik akuter und chronischer Entzündungen' am 4.–5. Dezember 2000 in Bonn verliehen.
Der mit 50.000 DM dotierte Sarstedt Forschungspreis wurde an Prof. Dr. R. Valenta, Leiter der Wiener Arbeitsgruppe 'Molekulare Immunpathologie', verliehen.
Er erhielt den Preis für seine grundlegenden Arbeiten zur Identifizierung der genetischen Struktur allergener Substanzen. Dank seiner Arbeit ist es heute möglich, allergene Substanzen genetisch zu replizieren und daraus Impfstoffe herzustellen, die zur Bekämpfung von Allergien eingesetzt werden. Unangenehme Reaktionen, zum Beispiel lästige Pollen- oder Nahrungsmittelallergien, könnten bald der Vergangenheit angehören.
Die ersten Impfstofftests wurden bereits von Prof. Dr. R. Valenta in Zusammenarbeit mit Kollegen in Straßburg und Stockholm mit vielversprechenden Ergebnissen durchgeführt. Die entscheidende Entdeckung von Prof. Dr. R. Valenta – dass auch Mischallergien nur von einem einzigen Molekül abhängen – ermöglicht es, die Struktur und den Bauplan der Moleküle technisch zu replizieren.
Für weitere Informationen zu unserem Unternehmen: