
Tempus1800® Fallbeispiele
Klinikum EvB und Labor Potsdam
Sicherstellung eines schnellen Transports von Patientenproben
Die Diagnostik Ernst von Bergmann GmbH, zu der das Labor Potsdam gehört, und die Klinikum Ernst von Bergmann GmbH haben in die Automatisierung der präanalytischen Prozesse investiert und das Transportsystem Tempus1800® erfolgreich in den Klinikalltag integriert.
Jährlich werden fast 200.000 Patientenproben von der Notaufnahme an das Labor geschickt, dort bearbeitet und analysiert, und die Ergebnisse werden digital an die Notaufnahme zur weiteren Beurteilung übermittelt. Der Transport der Patientenproben zwischen den beiden Bereichen ist ein zentrales Element des präanalytischen Prozesses. Eine direkte, schnelle und zuverlässige Verbindung ist dabei von entscheidender Bedeutung.
In nur einer Woche wurden über eine Strecke von 111 Metern Schläuche mit einem Innendurchmesser von nur 2,5 Zentimetern an Decken und Wänden montiert und Anschlussstellen zum Einlegen und Entnehmen der Proben geschaffen. Dieses automatisierte Transportsystem befördert nun die Patientenproben in nur 8,347 Sekunden von der Notaufnahme zum Zentrallabor. Zuvor benötigte ein Kurierdienst für die gleiche Strecke im Durchschnitt 7 Minuten.
Schnellere Durchlaufzeit
Deutliche Verbesserung des präanalytischen Prozesses
In den ersten 10 Wochen wurden mit dem neuen Transportsystem etwa 20.000 Proben von der Notaufnahme ins Labor geschickt. Vergleicht man die Zeit vom Versand bis zum endgültigen Testergebnis, so ist die Durchlaufzeit 72 % kürzer als bei der herkömmlichen Transportmethode.
"Der Transport von Laborproben spielt eine wesentliche Rolle für eine schnelle und sichere Diagnostik. Das neue Transportsystem gewährleistet einen sicheren Transport direkt in unser Labor und stellt damit eine wesentliche Verbesserung des präanalytischen Prozesses dar", so Dr. med. Ines Vogler, Ärztliche Leiterin Labor Potsdam, Diagnostik Ernst von Bergmann. Ines Vogler, Ärztliche Leiterin des Labor Potsdam, Diagnostik Ernst von Bergmann.
Hans-Ulrich Schmidt, Sprecher der Geschäftsführung des Klinikums Ernst von Bergmann, ergänzt: "Früher mussten die Mitarbeiter der Notaufnahme die Reagenzgläser für den Transport erst sicher verpacken. Heute können sie die Röhrchen direkt in das Tempus1800®-System stellen. Von dort transportiert ein Luftstrom die Röhrchen in wenigen Sekunden zur Aufnahmeeinheit im Labor. Das spart Zeit, die nun in die Patientenversorgung investiert werden kann."
Die Herausforderung
Gewährleistung eines zuverlässigen und schnellen Transports der Proben von der Notaufnahme zum Labor, um die Wartezeit zu verkürzen und die Patientenversorgung kontinuierlich zu verbessern
Die Lösung
Installation und Einführung des Tempus1800®-Systems als direkte Verbindung zwischen der Notaufnahme und dem Labor
Die Vorteile
Die Qualität der Proben wird beibehalten
Schnellere Diagnose durch zuverlässigen und sicheren Probentransport
Verbesserte Arbeitsabläufe durch reduzierte manuelle Arbeitsprozesse
Es kann mehr Zeit in die Patientenbetreuung investiert werden.
Weitere Fallstudien
Jetzt entdecken
Tempus1800® – Automatisierter One-Touch Transport klinischer Proben.
Das Tempus1800®-System wurde mit Blick auf die Bedürfnisse moderner Krankenhäuser entwickelt und steht für Innovation, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Mit seinem automatisierten Probeneingang und den schnellen Transportmöglichkeiten gewährleistet Tempus1800® die rechtzeitige Lieferung kleiner klinischer Proben von den Stationen, Kliniken und Blutentnahmestellen an das Labor und übernimmt damit einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Diagnose.

Weiter, schneller, schonender!
Tempus1800® nutzt eine innovative Technologie, die den Transport von kleinen klinischen Proben in Krankenhäusern revolutioniert. Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem Tempus600®, wird die Transportreichweite auf bis zu 1.800 Meter erweitert, sodass auch weit entfernte Abteilungen an das Probentransportsystem angebunden werden können.
